Die Osteopathie ist ein manuelles Diagnostik- und Behandlungskonzept, das den Menschen in seiner Gesamtheit aus Körper, Bewegung/Veränderung und Geist sieht und mit ihm in einen Dialog geht.

Da unser Organismus hauptsächlich neurovegetativ gesteuert wird und das Vegetativum, also unser autonomes Nervensystem, unserer Psyche untergeordnet ist, achte ich darauf, diese Aspekte in die Behandlung mit einzubeziehen. Durch Stress, emotionale Belastungen, frühere Erkrankungen, Unfälle oder Fehlernährung kann unser Körper sein Gleichgewicht verlieren, das Gewebe verdichtet sich und unser Stoffwechsel wird eingeschränkt. Das kann Schmerzen und Krankheiten verursachen. Krankheiten können auch Ausdruck von Erschöpfung oder Resignation sein.

Unsere körperlichen Beschwerden und die Ursachen dafür liegen aber nicht immer an der gleichen Stelle. Als Osteopathin suche ich im gesamten Körper nach den Spannungen, die Ihre Symptome ausgelöst haben. Während der Behandlung werden die Spannungen mit manuellen Techniken und durch Unterstützung Ihrer Selbstheilungskräfte gelöst. Der Stoffwechsel wird aktiviert und Ihr Körper kann sich wieder besser regulieren. Dieser Prozess kann unterschiedlich lange dauern und hängt auch von Ihrer immunologischen Kompetenz, das heißt, von Ihrer Fähigkeit zur Anpassung an das Sie umgebende äußere System und an die Umwelt, ab.

Jeder Osteopath hat bei der Behandlung seine ganz eigene Handschrift und stimmt diese auf die Individualität des Patienten ab.

In der Regel ist die Behandlung schmerzfrei, durch die Selbstregulation können nach der Behandlung Müdigkeit und manchmal auch Muskelschmerzen auftreten.

 

Das Ziel von Reflexhemmungstherapien ist es, persistierende Restreaktionen frühkindlicher Reflexe nachträglich in das Gehirn zu integrieren, wenn das nicht zum richtigen Zeitpunkt in der Entwicklung des Kindes passiert ist, um so eine bessere Basis für das Funktionieren des Gehirns zu schaffen.

Jedes Kind kommt mit frühkindlichen Reflexen auf die Welt, sie sichern unter anderem das Überleben des Kindes und helfen bei der Entwicklung der Willkürmotorik. Durch die Entwicklung des Gehirns werden diese Reflexe zu bestimmten Zeitpunkten nicht mehr gebraucht und in das Gehirn integriert. Durch verschiedenste Umstände können die frühkindlichen Reflexe manchmal nicht vollständig integriert werden und „stören“, das heißt, das Gehirn kann nicht sein volles Potential nutzen, sondern muss einen Teil seiner Aufmerksamkeit dazu benutzen, die frühkindlichen Reflexe unter Kontrolle zu behalten. Die Probleme, die dadurch entstehen, können z.B. folgende sein:

  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme
  • motorische Ungeschicklichkeit
  • Schwierigkeiten beim Lesen- und Schreibenlernen
  • Zahlen- und Buchstabendreher nach dem 7. Lebensjahr
  • fehlende eindeutige Händigkeit bzw. Seitigkeit nach dem 8. Lebensjahr
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • fehlende Orientierung im Raum
  • logopädische oder auditive Probleme
  • Probleme der Augen beim Fixieren oder Folgen (notwendig z.B. beim Lesen)

Oft finden sich in der Anamnese schon viele Hinweise, die die Möglichkeit nahelegen, dass persistierende frühkindliche Reflexe die normale Entwicklung des Kindes stören.

Unter www.inpp.de finden Sie noch mehr Informationen zu diesem Thema. Dort können Sie sich auch einen Fragebogen herunterladen, der eventuell Aufschluss darüber gibt, ob Ihr Kind noch persistierende frühkindliche Reflexe hat.

 

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, rufen Sie mich bitte an oder schreiben Sie mir eine E-Mail.

 

Behandlungsablauf:

Der Ersttermin bei mir dauert ca. 75 Minuten und umfasst Anamnese, Befund, Behandlung und Erläuterungen. Bei Babys kommt noch das Handling dazu. Die Kosten liegen bei 95 Euro.
Die Folgetermine dauern in der Regel 50-60 Minuten und kosten 80 Euro.